RAM-Mangel weitet sich auf GPUs, SSDs und Festplatten aus und bedroht die PC-Industrie
Ein drohender RAM-Mangel, angeheizt durch die Anforderungen der künstlichen Intelligenz, weitet sich über eigenständige Kits hinaus aus und beeinträchtigt GPUs, SSDs mit hoher Kapazität und sogar Festplatten, was die PC-Industrie bis 2026 potenziell umgestalten könnte, so Ars Technica. Der Mangel, der sich bereits auf Direct-to-Consumer-RAM-Kits mit Preiserhöhungen von 300 bis 400 Prozent bis Ende 2025 auswirkte, betrifft nun auch andere Komponenten, die auf RAM- und NAND-Chips angewiesen sind.
Die bestehende Produktversorgung und längerfristige Lieferverträge, die von großen Unternehmen ausgehandelt wurden, hatten zunächst dazu beigetragen, dass die Preise in diesen Bereichen nicht merklich anstiegen. Die Situation entwickelt sich jedoch weiter, und der Rest des Jahres 2026 wird voraussichtlich das volle Ausmaß der Preisspitzen offenbaren, die in Computer, Telefone und andere Komponenten einfließen.
Ein Beispiel für die potenziellen Auswirkungen ist die mögliche Einstellung der GeForce RTX 5070 Ti von ASUS, die denselben Speicher wie die höherwertige RTX 5080 verwendet, so Ars Technica. Dies verdeutlicht, wie Hersteller angesichts steigender Speicherkosten Produkte priorisieren können, was sich letztendlich auf die Optionen und Preise für die Verbraucher auswirkt. Der KI-bedingte Speichermangel wird laut Ars Technica die prägende Geschichte der PC-Industrie für 2026 und darüber hinaus sein.
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