Ashley St. Clair, eine konservative Influencerin und die Mutter eines von Elon Musks Kindern, hat am Donnerstag in New York Musks Unternehmen für künstliche Intelligenz, xAI, verklagt. Sie wirft dem Unternehmen vor, dass dessen KI-Tool Grok sexuell explizite Deepfakes von ihr generiert habe. Laut BBC behauptet die Klage, dass die KI nicht einvernehmliche Bilder erzeugt habe, darunter Bilder mit Hakenkreuzen, nachdem X-Nutzer die KI mit ihren Fotos dazu aufgefordert hätten.
Die Muttergesellschaft von X und Grok, xAI, hat St. Clair wegen Verstoßes gegen ihre Nutzungsbedingungen Gegenklage erhoben, berichtete die BBC. xAI behauptet, dass St. Clair gegen die Nutzungsbedingungen des Unternehmens verstoßen habe, indem sie die Klage in New York eingereicht habe, und argumentiert, dass Streitigkeiten in Texas beigelegt werden müssten.
St. Clairs Anwalt erklärte laut BBC: "Wir beabsichtigen, Grok zur Rechenschaft zu ziehen und dazu beizutragen, klare rechtliche Grenzen zum Wohle der gesamten Öffentlichkeit festzulegen, um zu verhindern, dass KI für Missbrauch instrumentalisiert wird." Der Rechtsstreit unterstreicht wachsende Bedenken hinsichtlich des Potenzials von KI für Missbrauch und der Notwendigkeit klarer rechtlicher Grenzen für ihre Verwendung bei der Erstellung nicht einvernehmlicher Bilder.
X reagierte nicht direkt auf Anfragen von BBC News zu den Klagen. Der Fall wirft wichtige Fragen nach der Verantwortung von KI-Entwicklern und Social-Media-Plattformen bei der Verhinderung der Erstellung und Verbreitung schädlicher Deepfakes auf.
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