Laut aktueller Forschung werden die Flugzeiten über den Atlantik zunehmend von langfristigen Klimatrends beeinflusst und nicht nur von den täglichen Winden. Die Studie hebt die Auswirkungen von Klimamustern, insbesondere der Nordatlantischen Oszillation (NAO), auf die Flugdauer in Richtung Osten hervor.
Die in Atmospheric Chemistry and Physics veröffentlichte Forschung deutet darauf hin, dass Flüge in Richtung Osten tendenziell kürzer sind, wenn sich die NAO in einer stark positiven Phase befindet. Dies ist auf stärkere Rückenwinde zurückzuführen, die durch das Klimamuster angetrieben werden. Umgekehrt kann eine negative Phase zu längeren Flugzeiten führen.
Die Ergebnisse unterstreichen die wachsende Überschneidung von Klimawissenschaft und alltäglichen Erfahrungen, wie z. B. Flugreisen. Das Verständnis dieser Trends wird für Fluggesellschaften und Passagiere gleichermaßen immer wichtiger. Fluggesellschaften können diese Informationen nutzen, um die Flugplanung und den Treibstoffverbrauch zu optimieren, was potenziell zu Kosteneinsparungen und reduzierten Emissionen führen kann. Auch Passagiere können von einem besseren Verständnis potenzieller Flugzeitabweichungen profitieren.
Die Studie bezieht sich auf Forschungsergebnisse von C. J. Wright, P. E. Noble, T. P. Banyard, S. J. Freeman und P. D. Williams, veröffentlicht in Atmos. Chem. Phys. 25, 18267–18290 (2025). Die Forschung betont die Notwendigkeit fortlaufender Untersuchungen der Auswirkungen des Klimawandels auf verschiedene Aspekte der Gesellschaft, einschließlich des Transportwesens. Da sich die Klimamuster immer weiter verschieben, wird die Anpassung an diese Veränderungen entscheidend sein, um einen effizienten und nachhaltigen Flugverkehr zu gewährleisten.
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