Ozeanschäden verdoppeln globale Kosten des Klimawandels, so eine Studie
Die globalen wirtschaftlichen Kosten von Treibhausgasemissionen sind fast doppelt so hoch wie bisher geschätzt, so eine neue Studie, die am Donnerstag von Forschern der Scripps Institution of Oceanography der University of California, San Diego, veröffentlicht wurde. Die Studie, die die wirtschaftlichen Auswirkungen von Ozeanschäden berücksichtigt, zeigt, dass Verluste durch Korallenriffe, Fischereistörungen und die Zerstörung der Küsteninfrastruktur die sozialen Kosten von Kohlenstoff (SCC) um schätzungsweise 2 Billionen Dollar pro Jahr erhöhen.
Die überarbeitete Bewertung verändert das Verständnis der wirtschaftlichen Auswirkungen des Klimawandels grundlegend, indem sie den finanziellen Wert des Ozeans anerkennt, so die Scripps Institution of Oceanography. Jahrzehntelang hatten frühere Bewertungen der wirtschaftlichen Kosten des Klimawandels dem Ozean faktisch einen Wert von Null zugewiesen.
Die Einbeziehung von Ozeanschäden in die SCC-Bewertung ist eine bedeutende Entwicklung in der Klimafinanzierung. Die SCC ist ein wichtiger Maßstab für den wirtschaftlichen Schaden, der durch den Klimawandel verursacht wird, und diese neue Berechnung wird sich wahrscheinlich auf die wirtschaftliche Entscheidungsfindung im Zusammenhang mit der Klimapolitik auswirken. Die jährlichen Kosten von 2 Billionen Dollar berücksichtigen den globalen Korallenverlust, Fischereistörungen und die Zerstörung der Küsteninfrastruktur.
Dies ist das erste Mal, dass eine Bewertung der sozialen Kosten von Kohlenstoff Schäden am Ozean berücksichtigt. Die Studie unterstreicht die dringende Notwendigkeit, den wirtschaftlichen Wert des Ozeans bei der Bekämpfung des Klimawandels zu berücksichtigen.
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