Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. stellte kürzlich eine neue Ernährungspyramide als Teil der Make America Healthy Again (MAHA)-Bewegung vor, die eine Abkehr von verarbeiteten Kohlenhydraten und zugesetztem Zucker hin zu einem erhöhten Konsum von Fett und Protein, insbesondere aus tierischen Quellen, signalisiert. Es wird erwartet, dass diese Initiative die amerikanischen Essgewohnheiten erheblich beeinflussen wird, aber sie ist nicht der einzige Faktor, der eine Rolle spielt.
Liz Dunn, Autorin des Newsletters "Consumed", teilte im Podcast "Today, Explained" ihre Vorhersagen darüber, wie Amerikaner im Jahr 2026 essen werden. Dunn erwartet mehrere Trends, von denen einige mit den Zielen von MAHA übereinstimmen und andere erheblich davon abweichen.
Eine wichtige Vorhersage ist die anhaltende Dominanz von Protein in der amerikanischen Ernährung. "Was nach dem Protein-Höhepunkt kommt, wird mehr Protein sein", sagte Dunn und deutete an, dass der Fokus auf den Proteinkonsum in naher Zukunft wahrscheinlich nicht nachlassen wird. Dies stimmt mit MAHAs Betonung auf proteinreiche Lebensmittel überein.
Dunn sieht jedoch auch Trends voraus, die den Zielen von MAHA widersprechen. Sie glaubt, dass zuckerhaltige Getränke noch süßer werden, eine Entwicklung, die wahrscheinlich auf Ablehnung von Minister Kennedy Jr. stoßen würde.
Der Aufstieg der personalisierten Ernährung, angetrieben durch Fortschritte in den Bereichen KI und Datenanalyse, wird voraussichtlich ebenfalls eine bedeutende Rolle spielen. KI-Algorithmen können die genetische Zusammensetzung, den Lebensstil und die Ernährungspräferenzen einer Person analysieren, um maßgeschneiderte Ernährungspläne und Nahrungsergänzungsprogramme zu empfehlen. Dieser Trend wird teilweise von MAHA unterstützt, die die Verwendung von Nahrungsergänzungsmitteln fördert.
Die MAHA-Bewegung ist zwar einflussreich, aber nur ein Teil des Puzzles. Technologische Fortschritte, sich entwickelnde Verbraucherpräferenzen und wirtschaftliche Faktoren werden alle dazu beitragen, die Zukunft der amerikanischen Essgewohnheiten zu gestalten. Inwieweit die Empfehlungen von MAHA angenommen werden, bleibt abzuwarten, aber ihr Einfluss auf die nationale Diskussion über Ernährung und Gesundheit ist unbestreitbar.
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