Umweltministerin lehnt Bonus für South East Water CEO inmitten von Ausfällen ab
Die britische Umweltministerin Emma Reynolds hat sich öffentlich gegen einen möglichen Bonus für den CEO von South East Water, David Hinton, ausgesprochen, nachdem es in letzter Zeit zu Wasserausfällen gekommen war, von denen bis zu 30.000 Haushalte betroffen waren. Reynolds erklärte, Hinton "sollte keinen Bonus erhalten", da die Leistung des Unternehmens schlecht sei.
Hintons potenzieller Bonusanstieg geriet aufgrund wiederholter und längerer Wasserausfälle und mehrerer laufender behördlicher Untersuchungen gegen den Versorger in die Kritik, so die BBC. Im vergangenen Jahr erhielt Hinton einen Bonus von 115.000 Pfund zusätzlich zu seinem Gehalt von 400.000 Pfund, und der Bonus sollte sich in diesem Jahr mehr als verdoppeln.
Gegenüber der BBC sagte Reynolds: "Schlecht wirtschaftende Wasserkonzerne sollten keinen Bonus erhalten, und South East Water ist der schlechteste Leistungsträger."
Die Situation verdeutlicht die wachsende Kontrolle der Vergütung von Führungskräften in wichtigen Dienstleistungsbereichen und wirft Fragen nach der Rechenschaftspflicht und der Angleichung der Anreize an das öffentliche Wohl auf. Die Kontroverse um Hintons potenziellen Bonus unterstreicht die Debatte darüber, wie Führungskräfte, die für wichtige Dienstleistungen verantwortlich sind, entschädigt werden, insbesondere wenn diese Dienstleistungen die öffentlichen Bedürfnisse nicht erfüllen.
Discussion
Join the conversation
Be the first to comment