Mehr als 100 Fahrzeuge kollidierten am Montag auf der Interstate 196 in Michigan oder kamen von ihr ab, da ein Schneesturm gefährliche Fahrbedingungen verursachte. Die Michigan State Police sperrte beide Fahrtrichtungen des Highways südwestlich von Grand Rapids aufgrund des umfangreichen Massenunfalls, zu dem laut einer Erklärung über 30 Sattelzüge gehörten.
Die Behörden meldeten zahlreiche Verletzte infolge der Unfälle, aber es wurden zunächst keine Todesfälle bestätigt. Bilder und Videos, die in den sozialen Medien kursierten, zeigten eine lange Strecke der schneebedeckten Autobahn, die mit zerstörten Lastwagen und Autos übersät war.
Der Vorfall verdeutlicht die Herausforderungen, die von schweren Wetterereignissen ausgehen, die aufgrund des Klimawandels immer häufiger und intensiver werden. Wissenschaftler bestätigten 2025 als das drittwärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen, was die Dringlichkeit der Bekämpfung klimabedingter Risiken weiter unterstreicht. Die zunehmende Häufigkeit extremer Wetterereignisse, wie z. B. des Schneesturms in Michigan, belastet die Infrastruktur und die Notfallversorgungssysteme zusätzlich.
Der Senator von Michigan, Roger Victory, teilte Informationen über den Vorfall auf X, ehemals Twitter, während die Staatspolizei daran arbeitete, die Trümmer zu beseitigen. Die Sperrung der I-196 verursachte erhebliche Verkehrsbehinderungen, wodurch viele Autofahrer strandeten und der gewerbliche Transport beeinträchtigt wurde.
Die Untersuchung der Ursache des Massenunfalls ist noch nicht abgeschlossen. Die Beamten arbeiten daran, die verbleibenden Fahrzeuge zu bergen und die Autobahn so schnell wie möglich wieder freizugeben, sobald es die Bedingungen zulassen. Autofahrern wird geraten, das Gebiet zu meiden und sich vor der Fahrt über die Straßenverhältnisse zu informieren.
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