Asus hat bestätigt, dass es sein Smartphone-Geschäft auf unbestimmte Zeit einstellt und sich stattdessen auf Produkte mit künstlicher Intelligenz wie Roboter und intelligente Brillen konzentriert. Die Ankündigung erfolgte durch den Asus-Vorsitzenden Jonney Shih auf einer Firmenveranstaltung in Taiwan und markiert eine bedeutende Veränderung in der strategischen Ausrichtung des Unternehmens.
Shih erklärte, dass Asus keine neuen Mobiltelefonmodelle mehr einführen werde, wodurch die Zenfone- und ROG Phone-Reihen effektiv eingestellt werden, so eine maschinelle Übersetzung seiner von Inside berichteten Äußerungen. Die Entscheidung folgt auf einen früheren, unbestätigten Bericht, der einen möglichen Rückzug andeutete, den das Unternehmen zunächst nicht kommentieren wollte.
Der Schritt spiegelt einen breiteren Trend wider, dass Smartphone-Hersteller Schwierigkeiten haben, in einem hart umkämpften Markt, der von Branchenriesen wie Apple und Samsung dominiert wird, profitabel zu bleiben. Obwohl keine konkreten Finanzzahlen in Bezug auf die Smartphone-Sparte von Asus veröffentlicht wurden, deutet die Entscheidung des Unternehmens, aus dem Markt auszusteigen, darauf hin, dass das Geschäft die internen Leistungserwartungen nicht erfüllte. Die Zenfone-Reihe, die für ihre etwas geringere Größe und ihren niedrigeren Preis im Vergleich zu Wettbewerbern bekannt war, konnte keine nennenswerte Marktdurchdringung erzielen, was zum Teil auf Bedenken hinsichtlich der Support- und Update-Richtlinien von Asus zurückzuführen war.
Der Fokus des Unternehmens wird nun auf der Entwicklung von KI-gesteuerten Technologien liegen, einem Bereich, in dem Asus größere Erfolge erzielen kann. Diese strategische Neuausrichtung spiegelt eine wachsende Betonung von KI in der gesamten Technologiebranche wider, wobei Unternehmen stark in Bereiche wie Robotik, intelligente Geräte und maschinelles Lernen investieren.
Obwohl Shih eine zukünftige Rückkehr auf den Smartphone-Markt nicht ausdrücklich ausschloss, deutete er an, dass das Unternehmen einen "Abwarten"-Ansatz verfolgen werde, wodurch die Tür für einen möglichen Wiedereintritt in Abhängigkeit von zukünftigen Marktbedingungen und technologischen Fortschritten offen bleibe. Die unmittelbaren Auswirkungen auf den Smartphone-Markt dürften angesichts des relativ geringen Marktanteils von Asus minimal sein. Die Entscheidung unterstreicht jedoch die Herausforderungen, vor denen kleinere Akteure in der Branche stehen, und den zunehmenden Druck, in einem sich schnell entwickelnden Umfeld Innovationen zu entwickeln und sich zu differenzieren.
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