Drei der ranghöchsten Erzbischöfe in den Vereinigten Staaten haben am Montag eine öffentliche Erklärung veröffentlicht, in der sie die Außenpolitik der Trump-Regierung kritisierten. Die Kardinäle Blase Cupich aus Chicago, Robert McElroy aus Washington und Joseph Tobin aus Newark stellten gemeinsam die moralischen Implikationen der aktuellen amerikanischen Außenpolitik in Frage.
Die am Montag veröffentlichte Erklärung nannte Präsident Trump nicht direkt, behauptete jedoch, dass das Vorgehen der USA auf der globalen Bühne eine Neubewertung des moralischen Ansehens der Nation veranlasse. "Die moralische Rolle unseres Landes bei der Bekämpfung des Bösen in der Welt, der Wahrung des Lebensrechts und der Menschenwürde sowie der Unterstützung der Religionsfreiheit stehen alle zur Debatte", heißt es in der Erklärung. "Und der Aufbau eines gerechten und nachhaltigen Friedens, der für das Wohlergehen der Menschheit heute und für die kommenden Generationen so entscheidend ist."
Die Erklärung nannte zwar keine konkreten Maßnahmen, spielte aber im Allgemeinen auf Bedenken hinsichtlich des Ansatzes der Regierung in Bezug auf internationale Beziehungen, Menschenrechte und Religionsfreiheit an. Die Kritik der Erzbischöfe kommt inmitten laufender Debatten über das Gleichgewicht zwischen nationalen Interessen und globaler Verantwortung in der amerikanischen Außenpolitik.
Die Erklärung der Erzbischöfe bereichert den laufenden Diskurs über die US-Außenpolitik um eine bedeutende Stimme. Als Führungspersönlichkeiten innerhalb der katholischen Kirche hat ihre Perspektive sowohl bei Katholiken als auch in der breiteren Öffentlichkeit erhebliches Gewicht. Es bleibt abzuwarten, wie die Trump-Regierung auf die Kritik reagieren wird und ob dies zu einer Änderung der Politikrichtung führen wird.
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