Fast 200 Festnahmen bei grenzüberschreitendem Vorgehen gegen illegalen Goldabbau im Amazonasgebiet
Fast 200 Personen wurden in Brasilien, Französisch-Guayana, Guyana und Suriname bei einer gemeinsamen grenzüberschreitenden Operation gegen illegalen Goldabbau im Amazonasgebiet festgenommen, teilten die Behörden mit. Die koordinierte Strafverfolgungsmaßnahme wurde von Interpol, der Europäischen Union und der niederländischen Polizei unterstützt, die auf Umweltkriminalität spezialisiert ist.
Laut The Guardian umfasste die Operation mehr als 24.500 Kontrollen von Fahrzeugen und Personen. Das Vorgehen verdeutlicht die Überschneidung von Umweltkriminalität, Ressourcenausbeutung und organisierter Kriminalität und unterstreicht die Notwendigkeit internationaler Zusammenarbeit, um den Amazonas-Regenwald vor weiterer Zerstörung durch illegale Aktivitäten zu schützen.
Bargeld, Gold, Quecksilber und Schusswaffen wurden bei den Operationen beschlagnahmt. Der illegale Goldabbauort befand sich in der Region Upper Takutu-Upper Essequibo in Guyana. Die gemeinsame Anstrengung signalisiert ein wachsendes internationales Engagement zur Bekämpfung von Umweltverbrechen, die den Amazonas-Regenwald und die umliegenden Gemeinden bedrohen.
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