Das ONS berichtete, dass der Rückgang auf gestiegene Steuereinnahmen und höhere Sozialversicherungsbeiträge (NIC) zurückzuführen ist, die die Staatsausgaben ausglichen. Tom Davies, stellvertretender Direktor der ONS-Abteilung für den öffentlichen Dienst, erklärte, der Rückgang sei darauf zurückzuführen, dass "die Einnahmen im Vergleich zum Vorjahr stark gestiegen sind, während die Ausgaben nur geringfügig höher sind".
Trotz des Rückgangs im Jahresvergleich ist der Kreditaufnahmebetrag vom Dezember 2025 der zehnthöchste für diesen Monat seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1993, ohne Inflationsbereinigung. Er übersteigt auch die im Dezember 2023 aufgenommenen 8,1 Milliarden Pfund.
Die Zahlen deuten auf einen deutlichen Anstieg der Staatseinnahmen hin, wobei die Steuereinnahmen im Vergleich zum Dezember 2024 um 7,7 Milliarden Pfund bzw. 8,9 % gestiegen sind. Das ONS führte diesen Anstieg auf höhere Einkommensteuer, Körperschaftssteuer, Mehrwertsteuer und Sozialversicherungsbeiträge zurück.
Die Finanzpolitik der Regierung steht auf dem Prüfstand, da sie versucht, Wirtschaftswachstum und fiskalische Verantwortung in Einklang zu bringen. Die Kreditaufnahmezahlen geben Aufschluss über die Wirksamkeit der aktuellen Steuerpolitik und Ausgabenkontrolle. Ökonomen beobachten diese Trends genau, um die langfristigen Auswirkungen auf die britische Staatsverschuldung und die allgemeine wirtschaftliche Stabilität zu beurteilen.
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