OpenAI verstärkt seine Bemühungen, einen größeren Anteil am Markt für KI-Lösungen für Unternehmen zu erobern, mit dem Ziel, bis 2026 zu den Wettbewerbern aufzuschließen. Laut einem internen Memo, über das The Information berichtete, hat das Unternehmen Barret Zoph mit der Leitung seiner Vertriebsinitiativen für Unternehmen beauftragt. TechCrunch hat OpenAI um Bestätigung und weitere Details gebeten.
Zophs Rückkehr zu OpenAI erfolgte letzte Woche, nachdem er Thinking Machine Labs verlassen hatte, ein KI-Startup, das von der ehemaligen OpenAI CTO Mira Murati gegründet wurde. Bei Thinking Machine Labs war Zoph seit Oktober 2024 als Mitbegründer und CTO tätig. Die Umstände seines Ausscheidens aus dem Startup sind weiterhin unklar, wobei Spekulationen von einer Kündigung bis hin zu einer geplanten Rückkehr zu OpenAI reichen.
Vor seiner Zeit bei Thinking Machine Labs war Zoph von September 2022 bis Oktober 2024 als Vice President of Post-Training Inference bei OpenAI tätig. Seine neue Rolle bedeutet eine strategische Neuausrichtung für Zoph und unterstreicht die Bedeutung, die OpenAI der Ausweitung seiner Präsenz im Unternehmensbereich beimisst.
OpenAIs Schritt zur Stärkung seines Vertriebsteams für Unternehmen erfolgt, da das Unternehmen mit zunehmendem Wettbewerb auf dem Markt für KI-Lösungen konfrontiert ist. Künstliche Intelligenz (KI) umfasst im Kern die Entwicklung von Computersystemen, die in der Lage sind, Aufgaben zu erfüllen, die typischerweise menschliche Intelligenz erfordern, wie z. B. Lernen, Problemlösung und Entscheidungsfindung. Maschinelles Lernen, ein Teilbereich der KI, ermöglicht es Systemen, sich durch Erfahrung ohne explizite Programmierung zu verbessern. Diese Technologien verändern die Branchen rasant, wobei Unternehmen versuchen, KI für Automatisierung, Datenanalyse und verbesserte Kundenerlebnisse zu nutzen.
Im Jahr 2023 brachte OpenAI ChatGPT Enterprise auf den Markt, ein Produkt, das speziell auf Geschäftsanwendungen zugeschnitten ist. Wettbewerber haben jedoch an Boden gewonnen, was OpenAI dazu veranlasst hat, seine Führung neu zu organisieren und den Vertrieb an Unternehmen zu priorisieren. Die Ernennung von Zoph signalisiert einen erneuten Fokus auf die Erschließung von Unternehmenskunden und die Festigung von OpenAIs Position in der wettbewerbsintensiven KI-Landschaft. Die nächsten Schritte des Unternehmens werden wahrscheinlich weitere Investitionen in seine Unternehmensangebote und strategische Partnerschaften zur Ausweitung seiner Reichweite innerhalb der Geschäftswelt umfassen.
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