Laut Videoaufnahmen, die am 23. Januar 2026 veröffentlicht wurden, wurde der israelische Social-Media-Star Roi Star dabei gefilmt, wie er Aktivisten im besetzten Westjordanland belästigte und angriff. Der Vorfall ereignete sich, als Star Aktivisten konfrontierte und mit Pfefferspray angriff, die israelische Siedleraktivitäten in der Gegend beobachteten.
Das Video, das schnell online die Runde machte, zeigt, wie Star ein Haus betritt, in dem sich die Aktivisten aufhielten. Es kam zu einer Konfrontation, die darin gipfelte, dass Star Pfefferspray einsetzte. Die Identitäten der Aktivisten wurden nicht bekannt gegeben. Sie sollen Fälle von mutmaßlicher Siedlergewalt und Landnahme dokumentiert haben.
Roi Star, der für seine Comedy-Inhalte und seine große Fangemeinde auf TikTok bekannt ist, hat sich noch nicht zu dem Vorfall geäußert. Seine Online-Präsenz zeichnet sich oft durch Inhalte aus, die als nationalistisch wahrgenommen werden und israelische Siedlungen unterstützen. Dieser Vorfall hat eine breite Debatte über die Rolle von Social-Media-Influencern im israelisch-palästinensischen Konflikt und das Potenzial von Online-Inhalten zur Anstiftung zu realer Gewalt ausgelöst.
Branchenanalysten weisen darauf hin, dass der Vorfall den wachsenden Trend verdeutlicht, dass sich Social-Media-Persönlichkeiten in politische und soziale Fragen einmischen. "Wir sehen, dass Influencer ihre Plattformen zunehmend nutzen, um ihre Ansichten zu sensiblen Themen zu äußern", sagte Sarah Klein, eine Social-Media-Analystin. "Dies kann erhebliche Auswirkungen haben, insbesondere wenn diese Ansichten als kontrovers oder aufhetzend wahrgenommen werden."
Auch die kulturellen Auswirkungen des Vorfalls werden breit diskutiert. Einige Beobachter argumentieren, dass Stars Handlungen einen breiteren Trend der Straflosigkeit unter einigen Israelis in den besetzten Gebieten widerspiegeln. Andere behaupten, dass er aufgrund seiner politischen Ansichten unfair ins Visier genommen wird. Der Vorfall hat bei Zuschauern auf beiden Seiten des politischen Spektrums großen Anklang gefunden und zu erheblichen Online-Diskussionen und Debatten geführt.
Der Vorfall wird derzeit von israelischen Behörden untersucht. Es ist noch unklar, ob Star mit einer Anklage rechnen muss. Die beteiligten Aktivisten haben Berichten zufolge eine formelle Beschwerde bei der Polizei eingereicht. Der Vorfall unterstreicht die anhaltenden Spannungen und die Komplexität des israelisch-palästinensischen Konflikts, insbesondere im besetzten Westjordanland.
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