Der ehemalige Präsident Barack Obama reagierte auf ein rassistisches, KI-generiertes Video, das Anfang des Monats von Donald Trump geteilt wurde, während die Tech-Welt mit Engpässen bei Speicherchips und wichtigen personellen Veränderungen bei OpenAI zu kämpfen hat. Die Entwicklungen erfolgen zu einer Zeit, in der die Branche sowohl technologische Fortschritte als auch ethische Bedenken bewältigen muss.
Obama äußerte sich während eines Interviews mit dem YouTuber Brian Tyler Cohen zu dem Video, das ihn als Affen darstellte, und erklärte, dass viele Amerikaner das Verhalten "zutiefst beunruhigend" finden, so NPR News. Er fügte hinzu, dass es anscheinend an Scham mangelt bei denen, die einst Wert auf Anstand und Respekt vor dem Amt legten. Die Verbreitung des Videos verdeutlicht die wachsenden Herausforderungen im Zusammenhang mit KI-generierten Inhalten und deren Missbrauchspotenzial.
Gleichzeitig steht die Tech-Industrie vor erheblichen Hürden. Ein weltweiter Mangel an Speicherchips beginnt sich auf Gewinne, Unternehmenspläne und Preise in verschiedenen Sektoren auszuwirken, so Fortune. Unternehmen wie Tesla und Apple haben signalisiert, dass der Mangel an DRAM, dem grundlegenden Baustein der meisten Technologien, die Produktion einschränken wird. Apple-CEO Tim Cook warnte vor sinkenden iPhone-Margen, und Micron Technology Inc. bezeichnete den Engpass als "beispiellos". Elon Musk erklärte das Problem für "unlösbar" und unterstrich damit die Schwere der Situation.
In anderen Nachrichten hat OpenAI laut Fortune Peter Steinberger, den Schöpfer des Open-Source-KI-Programms OpenClaw, eingestellt. Sam Altman, Chief Executive Officer von OpenAI, gab bekannt, dass Steinberger dem Unternehmen beitreten wird, um die nächste Generation persönlicher Agenten voranzutreiben. Steinberger äußerte den Wunsch, dass OpenClaw Open Source bleibt, da er glaubt, dass OpenAI der beste Ort für die Weiterentwicklung sei.
Während die Branche voranschreitet, erleben einige Nutzer bereits die Nachteile neuer KI-Technologien. Ein Nutzer, der für The Verge schreibt, äußerte sich frustriert über Casios KI-gestütztes Haustier Moflin und verglich die Erfahrung mit der Abneigung seiner Mutter gegen einen Furby. Der Nutzer beschrieb den Roboter als "Ärgernis" und verdeutlichte damit die Kluft zwischen dem Versprechen von Ruhe und der Realität des Produkts.
Die Entwicklungen unterstreichen das rasante Tempo der KI-Fortschritte und die komplexen Herausforderungen, die sie mit sich bringen, von ethischen Erwägungen bis hin zu Störungen der Lieferkette. Da sich die Branche weiterentwickelt, werden diese Probleme wahrscheinlich im Vordergrund bleiben.
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