Kathleen Kennedy tritt nach 14 Jahren als Präsidentin von Lucasfilm zurück, wie das Studio am Donnerstag bekannt gab. Dies markiert das Ende einer Ära für das Unternehmen, das die Star Wars-Franchise produziert. Kennedy, die 2012 von George Lucas persönlich ausgewählt wurde, um das Unternehmen nach der Übernahme durch Disney zu leiten, wird in eine Vollzeit-Produzentenrolle wechseln.
Während ihrer Amtszeit leitete Kennedy den Neustart der Star Wars-Saga und beaufsichtigte die Veröffentlichung von fünf Spielfilmen, die zusammen über 5 Milliarden Dollar einspielten. Während sie Erfolge wie "Das Erwachen der Macht" zu verantworten hatte, steuerte sie die Franchise auch durch die erste Kassenenttäuschung mit "Solo: A Star Wars Story". Ihre Führung war maßgeblich an der Erweiterung des Star Wars-Universums beteiligt, das seine Reichweite über verschiedene Plattformen und Medien ausdehnte.
Dave Filoni, bekannt für seine umfangreiche Arbeit an den Animationsserien von Lucasfilm, wird die Rolle des Präsidenten und Chief Creative Officer übernehmen und mit Co-Präsidentin Lynwen Brennan zusammenarbeiten. Filoni würdigte Kennedys Rolle bei der Leitung der "größten Expansion" im Star Wars-Storytelling.
Kennedys Ausscheiden bedeutet einen entscheidenden Moment für Lucasfilm, ein Studio, das zu einem Eckpfeiler der Hollywood-Blockbuster-Landschaft geworden ist. Ihr Einfluss reichte über die Star Wars-Franchise hinaus und umfasste auch die Indiana Jones-Reihe. Ihre Fähigkeit, das Erbe dieser ikonischen Werke zu wahren und gleichzeitig neue Erzählungen und Charaktere einzuführen, war ein prägendes Merkmal ihrer Führung.
Der Übergang erfolgt zu einer Zeit, in der die Unterhaltungsindustrie bedeutende Veränderungen durchläuft, wobei Streaming-Dienste und sich ändernde Publikumspräferenzen die Landschaft neu gestalten. Filonis Ernennung signalisiert ein anhaltendes Engagement für die Erweiterung des Star Wars-Universums, wobei er sein tiefes Verständnis der Franchise-Überlieferung und seine Erfahrung im Animationsbereich nutzt, um einen Kurs für die Zukunft festzulegen. Der Schritt unterstreicht auch die Bedeutung kreativer Führung bei der Aufrechterhaltung der kulturellen Wirkung und der Publikumsattraktivität großer Franchises.
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