Präsident Trump drohte mit der Anwendung des Insurrection Act, um Anti-ICE-Proteste in Minneapolis zu unterdrücken. Der Schritt folgt auf Unruhen wegen der bundesstaatlichen Durchsetzung der Einwanderungsbestimmungen. Proteste brachen aus, nachdem ein ICE-Agent einem Mann ins Bein geschossen hatte.
Der Vorfall ereignete sich, nachdem das DHS gemeldet hatte, dass ein Agent von drei venezolanischen Staatsangehörigen angegriffen worden war. Die mutmaßlichen Waffen waren eine Schaufel und ein Besenstiel. Die Spannungen waren bereits hoch nach der tödlichen Schießerei auf Renee Nicole Good, 37, letzte Woche. Diese frühere Schießerei löste landesweite Proteste aus. Die jüngsten Proteste beinhalteten Vandalismus.
Die Anwendung des Insurrection Act würde den Einsatz von aktiven Militärangehörigen für die Strafverfolgung ermöglichen. Dies hat eine Debatte über die Überschreitung der Bundesbefugnisse ausgelöst. Kritiker verweisen auf das Eskalationspotenzial und die Militarisierung der innerstaatlichen Strafverfolgung. Befürworter argumentieren, dass dies notwendig sei, um die Ordnung wiederherzustellen.
Der Insurrection Act ist ein Gesetz aus dem 19. Jahrhundert. Es räumt dem Präsidenten die Befugnis ein, unter bestimmten Bedingungen militärische Gewalt innerhalb der US-Grenzen einzusetzen. Auch die Befugnis von ICE, Gewalt anzuwenden, steht unter Beobachtung. Die Richtlinien und Schulungen der Behörde werden überprüft.
Die Situation ist weiterhin unübersichtlich. Weitere Proteste werden erwartet. Rechtliche Anfechtungen der potenziellen Anwendung des Insurrection Act sind wahrscheinlich. Das Justizministerium bereitet Berichten zufolge eine rechtliche Begründung vor.
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