Irans Oberster Führer Ayatollah Ali Khamenei räumte am Samstag ein, dass bei den jüngsten regierungsfeindlichen Demonstrationen Tausende gestorben sind. Dies ist sein erstes Eingeständnis des tödlichen Ausmaßes der Unruhen. Khamenei beschuldigte die USA und Israel, die Gewalt angeheizt zu haben.
Die Proteste fanden in diesem Monat statt. Khamenei behauptete, einige Todesfälle seien brutal und unmenschlich gewesen. Er nannte keine Einzelheiten, erklärte aber, Iran besitze Beweise für ausländische Beteiligung. Er schwor Strafe für die Verantwortlichen, sowohl im In- als auch im Ausland.
Khamenei beschuldigte US-Präsident Donald Trump für die Todesfälle und Schäden. Er warf Washington vor, militärische, politische und wirtschaftliche Vorherrschaft über den Iran anzustreben. Die Zahl der Todesopfer stimmt mit Schätzungen von Menschenrechtsgruppen überein, die von etwa 3.500 Todesfällen ausgehen. Diese Gruppen schätzen über 22.000 Festnahmen.
Trump sagte gegenüber Politico, dass der Iran eine neue Führung brauche. Er beschuldigte Khamenei, das Land zu zerstören und beispiellose Gewalt anzuwenden.
Der Iran beteuert, keinen Krieg anzustreben. Die Lage bleibt angespannt angesichts der anhaltenden Anschuldigungen und der internationalen Beobachtung.
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