Ein US-Bundesrichter hat die Taktiken der Einwanderungs- und Zollbehörde (ICE) zur Auflösung von Menschenansammlungen gegen Demonstranten in Minneapolis eingeschränkt. Die Anordnung von Richterin Katherine Menendez, die am Freitagabend erlassen wurde, verbietet Verhaftungen und den Einsatz von Pfefferspray gegen friedliche Demonstranten. Dies schließt auch diejenigen ein, die ICE-Beamte beobachten.
Die Entscheidung geht den geplanten Wochenendprotesten gegen Einwanderungsmaßnahmen in Minneapolis voraus. Sie folgt auf die kürzliche tödliche Schießerei von Renee Good durch einen ICE-Beamten. Das Ministerium für Innere Sicherheit erklärte, es unternehme Schritte, um Beamte vor Randalierern zu schützen. Beamte in Minnesota forderten friedliche und ordnungsgemäße Proteste. Die Nationalgarde des Bundesstaates ist in Alarmbereitschaft. Strafverfolgungsbehörden sind sowohl für Anti-ICE-Demonstrationen als auch für eine von einem konservativen Influencer geplante Gegendemonstration im Einsatz.
Die Anordnung schränkt die Reaktion von ICE auf Demonstranten sofort ein. Es ist unklar, wie sich dies auf geplante Demonstrationen auswirken wird. Die 83-seitige Anordnung verbietet Bundesbeamten ausdrücklich, friedliche Demonstranten zu verhaften und "Pfefferspray oder ähnliche nicht-tödliche Methoden anzuwenden".
Das Vorgehen von ICE in Minneapolis ist zunehmend in die Kritik geraten. Kritiker argumentieren, dass ihre Taktiken übermäßig aggressiv seien. Befürworter argumentieren, dass sie notwendig seien, um die Ordnung aufrechtzuerhalten.
Zukünftige Proteste werden die Grenzen dieser neuen Anordnung testen. Weitere rechtliche Auseinandersetzungen sind möglich. Die Situation bleibt unübersichtlich.
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