Stolz und Vorfreude erfüllten Londons "Little Morocco" in North Kensington, als die marokkanische Diaspora starkes Vertrauen in den Sieg der Atlaslöwen gegen Senegal im Finale des Afrika-Cups am Sonntag zum Ausdruck brachte. Der Optimismus der Gemeinschaft war spürbar, besonders entlang der Golborne Road, wo die marokkanische Kultur floriert.
Souad Talsi, die das marokkanische Frauenzentrum Al-Hasaniya am Fuße des Trellick Tower leitet, betonte die verbindende Kraft des Turniers. "Es gibt nicht nur Aufregung, es hat alles andere komplett übernommen", sagte Talsi. Sie fügte hinzu, dass das Fußballturnier eine willkommene Ablenkung von globalen Problemen darstelle und ein Gefühl von Zielstrebigkeit und Zugehörigkeit innerhalb der Diaspora fördere. "Es gibt im Moment so viel Trübsal und Untergangsstimmung und die Menschen sind wegen Gaza deprimiert, aber der Fußball hat uns eine Atempause von all dem verschafft. Er hat die marokkanische Diaspora komplett vereint und uns einen Sinn und ein Zugehörigkeitsgefühl gegeben."
Der Afrika-Cup, auch bekannt als AFCON, ist der wichtigste Wettbewerb des afrikanischen Fußballverbands, der alle zwei Jahre stattfindet. Das Turnier bringt die besten Nationalmannschaften des afrikanischen Kontinents zusammen, präsentiert Talente und fördert den Nationalstolz. Für die marokkanische Diaspora in London hatte das Erreichen des Finales durch die Atlaslöwen eine besondere Bedeutung, da es eine Quelle kollektiver Identität und kultureller Verbindung darstellte.
Die Vorfreude auf das Finale unterstrich die Bedeutung des Sports für die Vereinigung von Gemeinschaften und die Vermittlung von Hoffnung in schwierigen Zeiten. Der Ausgang des Spiels am Sonntag wurde von der marokkanischen Diaspora in London sehnsüchtig erwartet, die auf einen historischen Sieg ihrer Nationalmannschaft hoffte.
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