Chinas Geburtenrate ist im Jahr 2023 auf ein Rekordtief gefallen. Die Rate von 5,6 Geburten pro 1.000 Einwohner ist die niedrigste seit 1949. Die am Montag vom Nationalen Statistikamt veröffentlichten Daten zeigten nur 7,9 Millionen Neugeborene, ein Rückgang von 1,6 Millionen gegenüber dem Vorjahr.
Dieser Rückgang erfolgte trotz der Bemühungen von Präsident Xi Jinping, größere Familien zu fördern. Chinas Gesamtbevölkerung schrumpfte ebenfalls um 3,4 Millionen, ein Rückgang, der seit den 1960er Jahren nicht mehr zu beobachten war. Die alternde Bevölkerung und die schrumpfende Erwerbsbevölkerung stellen eine erhebliche Bedrohung für Chinas Wirtschaft dar.
Die Regierung hat eine familienfreundliche Politik eingeführt, einschließlich verlängertem Urlaub, um die demografische Krise zu bekämpfen. Diese Maßnahmen zielen darauf ab, den Druck auf das Rentensystem zu verringern. Weltweit wirft dieser Trend Bedenken hinsichtlich der zukünftigen wirtschaftlichen Stabilität Chinas und ihrer Auswirkungen auf die internationalen Märkte auf.
Chinas Ein-Kind-Politik, die jahrzehntelang praktiziert wurde, trug zu den aktuellen demografischen Herausforderungen bei. Experten werden die bevorstehenden politischen Änderungen und ihre Wirksamkeit bei der Umkehrung dieses Trends genau beobachten. Es wird erwartet, dass die Regierung in den kommenden Monaten weitere Maßnahmen zur Bekämpfung des Bevölkerungsrückgangs ankündigen wird.
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