Fernández gewinnt Präsidentschaftswahl in Costa Rica inmitten internationaler Spannungen
SAN JOSE, Costa Rica – Die konservative Populistin Laura Fernández sicherte sich am Sonntag die Präsidentschaft Costa Ricas und versprach, die vom scheidenden Präsidenten Rodrigo Chaves eingeleitete politische Neuausrichtung fortzusetzen, so die vorläufigen Ergebnisse vom 2. Februar 2026. Fernández, Chaves' auserwählte Nachfolgerin, errang laut Associated Press einen überzeugenden Sieg in der ersten Runde, wodurch eine Stichwahl in einem überfüllten Feld vermieden wurde.
Die Wahl fand statt, als sich die internationalen Spannungen verschärften, wobei Irans Oberster Führer warnte, dass jeder Angriff der USA einen regionalen Krieg auslösen würde. Diese Warnung folgte einem militärischen Aufbau der USA im Nahen Osten, wobei Präsident Trump laut NPR-Berichten vom 2. Februar 2026 einen möglichen Angriff andeutete.
In den Vereinigten Staaten sah sich die Trump-Regierung unterdessen mit rechtlichen Anfechtungen einer neuen Visapolitik konfrontiert. Eine Gruppe von Bürgerrechtsorganisationen und US-Bürgern reichte eine Klage gegen das Außenministerium wegen der Aussetzung der Bearbeitung von Einwanderungsvisa für Personen aus 75 Ländern ein, so NPR am 2. Februar 2026. In der Klage wird argumentiert, dass die Politik, die am 21. Januar in Kraft trat, "jahrzehntelange gefestigte Einwanderungsgesetze aushebelt". Das Visaverbot betrifft Länder wie Afghanistan, Somalia, Brasilien, Kolumbien, Thailand, Russland und Kanada.
Ali Vaez, der Iran-Projektdirektor der International Crisis Group, diskutierte angesichts der zunehmenden Spannungen mit den USA die mögliche Zukunft des Iran.
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