Donald Trump hat mit Äußerungen über die Rolle der NATO in Afghanistan eine Kontroverse ausgelöst. Er behauptete, NATO-Truppen hätten die Frontlinien gemieden. Die Kommentare, die er am Donnerstag auf Fox News abgab, stießen bei britischen Politikern auf sofortige Verurteilung.
Trump stellte das Engagement der NATO für die USA in Frage. Er erklärte, er sei nicht sicher, ob das Bündnis im Bedarfsfall zur Stelle wäre. Er fügte hinzu, dass die USA nie wirklich etwas von ihnen verlangt hätten. Er räumte ein, dass die NATO Truppen nach Afghanistan geschickt habe, sagte aber, sie seien im Hintergrund geblieben.
Britische Abgeordnete aus dem gesamten politischen Spektrum kritisierten Trumps Aussage. Emily Thornberry von Labour nannte sie eine Beleidigung für gefallene britische Soldaten. Der konservative Abgeordnete Ben Obese-Jecty, der in Afghanistan gedient hat, äußerte sich traurig. Der Vorsitzende der Liberaldemokraten, Ed Davey, stellte Trumps Recht in Frage, ihr Opfer zu schmälern.
Das Vereinigte Königreich schloss sich den USA im Jahr 2001 in Afghanistan an. Dies geschah nach der Inanspruchnahme der NATO-Klausel zur kollektiven Sicherheit nach den Anschlägen vom 11. September. Das Bündnis zielte darauf ab, den Terrorismus zu bekämpfen und die Region zu stabilisieren.
Die Folgen von Trumps Kommentaren dauern an. Politische Analysten prognostizieren weitere Debatten über die transatlantischen Beziehungen. Es wird erwartet, dass sich NATO-Vertreter äußern werden.
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